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the long way home

Editorial

Ein Weg. Vielleicht zurück. Vielleicht nirgendwohin.

The Long Way Home ist eine freie fotografische Arbeit, deren Bildsprache eng mit meinem Buchprojekt zu Franz Kafkas „In der Strafkolonie“ verbunden ist.

Dunkelheit, schemenhafte Landschaften und kaum greifbare Räume erzeugen eine Welt, die sich einer eindeutigen Orientierung entzieht. Die Fotografien erzählen keine konkrete Handlung. Sie lassen vielmehr das Gefühl entstehen, unterwegs zu sein – zu einem Ort, den man vielleicht kennt, vielleicht erinnert oder vielleicht niemals erreichen wird.

Die Bilder sind bewusst düster, abstrakt und kafkaesk gehalten. Sie hätten ebenso am Anfang wie am Ende des Buches stehen können: als Eintritt in eine ungewisse Welt oder als letzter Blick zurück, nachdem man sie verlassen hat.

Manchmal ist der längste Weg nach Hause der, bei dem man nicht weiß, ob es dieses Zuhause noch gibt.