The Wanderer
Sie hat kein Ziel.
Oder vielleicht eines, das wir nicht kennen.
Getragen von einer Strömung, die unsichtbar bleibt, zieht sie durch das Blau. Langsam, beinahe schwerelos. Für einen Moment scheint sie stillzustehen, dann setzt das Wasser sie wieder in Bewegung.
Ich folge ihr.
Mit der Kamera, ohne zu wissen, wohin sie mich führt. Das Rote Meer wird zur Landschaft ohne Horizont, ohne Wege und ohne Grenzen. Nur Licht, Tiefe und diese eine Gestalt, die sich ihren Weg nicht sucht, sondern ihn geschehen lässt.
Vielleicht ist Wandern genau das:
nicht immer zu wissen, wohin.
Sich treiben zu lassen.
Dem Unbekannten zu vertrauen.
Und für einen Augenblick aufzuhören, irgendwo ankommen zu müssen.






