Fotografische Serie, inspiriert von Franz Kafka.
„In der Strafkolonie“ untersucht Mechanismen von Kontrolle, Schuld und unausweichlicher Ordnung. In einer reduzierten, präzise inszenierten Bildwelt entstehen Szenen, die zwischen Ritual und System verortet sind und eine latente Spannung tragen.
Körper, Räume und Apparaturen erscheinen als Teil eines Gefüges, das sich der individuellen Handlung entzieht. Entscheidungen scheinen bereits getroffen, Abläufe folgen einer inneren Logik, die nicht hinterfragt wird.
Die Serie verbindet inszenierte Fotografie mit einer klaren, beinahe nüchternen Bildsprache und entwickelt eine visuelle Erzählung über Macht, Struktur und das Verhältnis von Individuum und System.
Konzeptionelle Fotografie im Spannungsfeld von Ordnung, Ritual und narrativer Reduktion.
Die Arbeiten verzichten bewusst auf eindeutige Auflösung und lassen Raum für Interpretation innerhalb eines geschlossenen Systems.






















